Inhalt dieses Ratgebers
Sie benötigen nicht möglichst viele Fotos, sondern die Bilder, die Ihr Angebot verständlich und glaubwürdig zeigen. Dazu gehören je nach Unternehmen das Team, der Arbeitsort, konkrete Leistungen und freigegebene Projekte. Planen Sie diese Motive zusammen mit der Seitenstruktur, bevor ein Shooting beauftragt wird. So entstehen Aufnahmen für reale Aufgaben auf der Website. Stockfotos können ergänzen, sollten aber nicht den Eindruck eigener Räume, Mitarbeiter oder Kundenarbeiten erwecken, wenn sie diese nicht zeigen.
Jedes geplante Bild braucht eine Aufgabe
Gehen Sie die wichtigsten Seiten durch und fragen Sie, was ein Bild dort erklären soll. Eine Aufnahme der Werkstatt vermittelt andere Informationen als ein Detail eines fertigen Produkts. Ein Porträt kann den Ansprechpartner zeigen, eine Projektfolge einen Arbeitsablauf. Wo ein Bild keine zusätzliche Orientierung bietet, ist es nicht zwingend erforderlich. Ein sauber gestalteter Abschnitt mit klaren Informationen kann überzeugender sein als ein beliebiges Dekorationsfoto. Die Bildplanung sollte deshalb aus den Inhalten entstehen und nicht aus dem Wunsch, jede freie Fläche zu füllen.
Eine kleine Motivliste macht das Shooting gezielter
Halten Sie für jedes Motiv Einsatzort und gewünschte Aussage fest. Beispielsweise: Teamaufnahme für die Unternehmensseite, Ansprechpartner für den Kontakt und zwei Projektansichten für eine Leistungsseite. Denken Sie an unterschiedlich breite Zuschnitte. Ein Motiv mit ausreichend Raum neben der Person kann für eine große Einstiegsansicht geeigneter sein als ein enges Porträt. Besprechen Sie jedoch den tatsächlichen Entwurf, statt pauschal überall Text über Bilder zu legen. Auf dem Handy muss das Hauptmotiv auch dann erkennbar bleiben, wenn der Ausschnitt schmaler wird.
Projektfotos mit Kontext und Freigabe verwenden
Ein abgeschlossenes Projekt gewinnt durch eine kurze Erklärung: Welche Aufgabe bestand, was wurde umgesetzt und welchen Anteil hatte Ihr Unternehmen? Zeigen Sie nur Arbeiten, die Sie entsprechend darstellen dürfen. Vor der Veröffentlichung müssen Bildrechte und gegebenenfalls Freigaben geklärt sein. Achten Sie auch auf sichtbare Kundendaten, Kennzeichen oder vertrauliche Unterlagen im Hintergrund. Die technische Bildbearbeitung kann Zuschnitte und Belichtung verbessern. Sie sollte aber keine Ausführung vortäuschen oder ein Ergebnis so verändern, dass der tatsächliche Leistungsstand nicht mehr erkennbar ist.
Kostenlose Bilder passend und ehrlich auswählen
Ein kostenlos angebotenes Foto ist nicht automatisch für jeden Zweck beliebig nutzbar. Prüfen Sie die Bedingungen der konkreten Quelle und dokumentieren Sie, woher das Material stammt. Bei Branchenmotiven zählt zudem die fachliche Nähe: Ein allgemeines Baustellenbild erklärt keine bestimmte Fliesenarbeit. Verwenden Sie Symbolbilder als solche und platzieren Sie sie nicht in einer Galerie vermeintlich eigener Projekte. Wenn mehrere Leistungsseiten dieselben Motive zeigen, kann das austauschbar wirken. Eine gezielte kleinere Auswahl ist meist sinnvoller als viele nur ungefähr passende Bilder.
Dateigröße, Zuschnitt und Beschreibung zusammen prüfen
Für die Website werden Bilder in passenden Abmessungen und Dateiformaten aufbereitet. Eine große Originaldatei muss nicht unverändert an jeden Besucher übertragen werden. Prüfen Sie die Darstellung auf verschiedenen Bildschirmgrößen und bei langsamer Verbindung. Auch die Textalternative hängt von der Aufgabe des Bildes ab: Das W3C erläutert den Umgang mit informativen Bildern. Wesentliche Informationen gehören verständlich in den Text; die Bildbeschreibung ist kein Platz für eine Liste von Ortsnamen und Suchbegriffen. Rein dekorative Bilder erhalten in der Regel einen leeren Alternativtext, damit Vorleseprogramme sie überspringen können.
Vorhandenes Material vor dem Neukauf sichten
Sammeln Sie zunächst nutzbare Originaldateien und die dazugehörigen Informationen. Eine gemeinsame Sichtung zeigt, welche Bilder weiterverwendet werden können und welche Motive fehlen. Das gehört zur Vorbereitung der Website-Inhalte. Wenn Sie Ihren Auftritt gestalten lassen möchten, schildern Sie PEMKO Ihre Leistungen und welche Fotos bereits vorliegen. Daraus entsteht eine Motivliste, mit der Sie fehlende Aufnahmen gezielt beauftragen können.
Ihr nächster Schritt
Besprechen wir Ihre Website.
Welche Leistungen bieten Sie an? Was soll ein Besucher auf Ihrer Website erledigen können? Mit diesen Angaben beginnt die Planung.
Projekt anfragenAktualisiert am 19.09.2026 · Weitere Ratgeber