Webdesign für Ihre Branche

Website für B2B-Großhandel erstellen lassen

Im Großhandel zählen klare Produktdaten, passende Ansprechpartner und ein Anfrageweg, der zu Ihrem Vertrieb passt.

Hohe Lagerregale mit Kartons und Paletten
Symbolbild · Foto: Tiger Lily / Pexels
Przemyslaw Martyna · PEMKOPersönliche Projektbetreuung
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Eine Website für einen B2B-Großhändler muss unterschiedliche Informationsstände berücksichtigen. Bestandskunden kennen oft eine Artikelnummer, neue Interessenten suchen zunächst eine Produktgruppe oder einen geeigneten Lieferanten. Eine klare Struktur ermöglicht beide Einstiege. Vor dem Webdesign sollte feststehen, welche Informationen öffentlich sein sollen, wann der Vertrieb übernimmt und ob ein geschützter Kundenbereich tatsächlich benötigt wird. Diese Entscheidung prägt Inhalt, technische Umsetzung und spätere Pflege.

Den Zweck des Katalogs festlegen

Ein öffentlicher Katalog kann das Sortiment erklären und qualifizierte Anfragen vorbereiten. Ein Bestellportal erfüllt zusätzliche Aufgaben, etwa kundenspezifische Konditionen oder den Umgang mit Bestellungen. Diese Funktionen sollten nicht beiläufig miteinander vermischt werden. Beschreiben Sie zuerst, was ein Besucher am Ende eines typischen Vorgangs erreichen können soll.

Anfrage, Bestellung und Kundenzugang abgrenzen

  • Katalog mit Anfrage: Müssen Sondermaße, Mengen oder Einsatzbedingungen erst geprüft werden, kann eine vorbereitete Anfrage sinnvoll sein. Produktbezug und benötigte Menge helfen Ihrem Vertrieb bei der Bearbeitung.
  • Onlineshop: Lassen sich Ausführung, Preis und Lieferbedingungen zuverlässig bestimmen, kann ein Shop mit Warenkorb und Bestellablauf passen. Zahlungsart, Bestellbestätigung und interne Bearbeitung werden dafür festgelegt.
  • Geschützter Kundenzugang: Für einen Bestellbereich mit kundenspezifischen Konditionen muss geklärt sein, wer Zugang erhält, wer Konditionen freigibt und woher die gültigen Preise stammen.

Diese Wege können kombiniert werden. Prüfen Sie den Entwurf an einem schwierigen Musterartikel aus Ihrem Sortiment: Kann Ihr Kunde die passende Ausführung selbst wählen und zu den angezeigten Bedingungen bestellen? Bleiben Eignung, Preis oder Liefertermin offen, sollte der nächste Schritt die noch nötige Klärung ermöglichen.

Bei einem breiten Sortiment sind verlässliche Produktmerkmale wichtig. Welche Filter sinnvoll sind, ergibt sich aus den tatsächlichen Daten und den Fragen Ihrer Abnehmer. Ein Filter nach Material, Anschluss oder Gebinde hilft nur, wenn alle relevanten Artikel entsprechend gepflegt sind. Eine unvollständige Datenbasis sollte vor einer umfangreichen Suche bereinigt werden.

Produktdaten auf die Beschaffung ausrichten

Im Einkauf zählen eindeutige Bezeichnungen, Ausführungen und Unterlagen. Eine Produktseite sollte erkennen lassen, welche Variante beschrieben wird und welche Angaben für eine Anfrage benötigt werden. Technische Datenblätter können ergänzen, ersetzen aber keine verständliche Einordnung auf der Seite. Versionsstand und Zuordnung von Dokumenten müssen nachvollziehbar sein.

  • Artikelnummern und gebräuchliche Bezeichnungen konsistent führen.
  • Einheiten, Gebinde und Varianten eindeutig unterscheiden.
  • Dokumente nur mit passender Freigabe und aktuellem Stand bereitstellen.
  • Ähnliche Produkte anhand der entscheidenden Merkmale vergleichbar machen.

Bei vorhandenen Waren- oder Produktsystemen helfen wenige Beispieldatensätze, die Übernahme zu planen: ein einfacher Artikel und einer mit Varianten oder fehlenden Angaben. Prüfen Sie, welche Daten exportiert werden können. Eine einmalige Übernahme und ein laufender Abgleich benötigen unterschiedliche Regeln.

  • Datenquelle: Legen Sie für Produktnummer, Beschreibung, Bild und Status fest, welches System die gültigen Angaben liefert und wer sie freigibt.
  • Statuswechsel: Vereinbaren Sie, was bei „auf Anfrage“, „Auslaufmodell“ oder einem Ersatzartikel öffentlich erscheint. Eine bestehende Produktadresse sollte nicht allein wegen einer Statusänderung entfernt werden.
  • Übernahme prüfen: Kontrollieren Sie einen einmalig importierten Musterartikel einschließlich Varianten und Bildzuordnung in einer Vorschau. Bei einem laufenden Abgleich prüfen Sie zusätzlich eine Änderung in einer vereinbarten Testumgebung: Kommt sie wie vorgesehen auf der Website an?

Ein fehlendes Bild, ein ungültiger Wert oder ein unterbrochener Abgleich braucht ebenfalls eine klare Zuständigkeit. Datenbereinigung, einmaliger Import und laufende Verbindung sollten im Angebot getrennt beschrieben sein.

Angebotsanfragen an Ihren Vertrieb anpassen

Ein Formular kann Produktbezug, gewünschte Menge, Ausführung und einen benötigten Termin aufnehmen. Die Felder sollten so gewählt sein, dass Ihr Team die Anfrage zuordnen kann. Eine umfangreiche Kundenerfassung ist nicht automatisch erforderlich. Für den ersten Kontakt reichen möglicherweise Unternehmen, Ansprechpartner und eine erreichbare E-Mail-Adresse.

Bei mehreren Produktbereichen kann eine Zuordnung zum passenden Team sinnvoll sein. Diese Verteilung muss intern klar geregelt sein. Die Website darf keine verbindliche Lieferfähigkeit oder Preiszusage aus einer allgemeinen Anfrage ableiten. Wenn eine Position erst geprüft werden muss, sollte der weitere Ablauf genau das erklären. Auch Rückfragen zu bestehenden Angeboten benötigen einen erkennbaren Weg.

Geschützte Bereiche nur mit klarem Nutzen planen

Ein Login erhöht den Aufwand für Betrieb und Unterstützung. Legen Sie daher fest, welche Inhalte tatsächlich geschützt sein müssen und wer Zugang erhält. Geht es um Unterlagen, individuelle Preise oder eine Bestellfunktion? Für jeden Fall werden andere Rechte und Abläufe benötigt. Eine Anmeldung allein löst diese organisatorischen Fragen nicht.

Für Konten müssen Freigabe, Änderung und Sperrung geregelt sein. Auch der Umgang mit ausgeschiedenen Ansprechpartnern gehört dazu. Eine mögliche Umsetzung sollte anhand konkreter Rollen beschrieben werden, bevor sie beauftragt wird. PEMKO kann den technischen Umfang mit Ihnen prüfen; vorhandene Systeme und verfügbare Schnittstellen bestimmen die tatsächlich umsetzbare Lösung.

Unternehmensinformationen knapp und überprüfbar halten

Neue Abnehmer brauchen eine sachliche Vorstellung Ihres Betriebs. Nennen Sie Produktbereiche, tatsächliche Zuständigkeiten und die angebotene Unterstützung. Zertifikate oder besondere Zulassungen sollten nur mit zutreffendem Geltungsbereich und freigegebenen Unterlagen erscheinen. Behauptungen über Lieferfähigkeit oder Marktstellung ersetzen keine konkreten Informationen.

Die Kontaktseite sollte Einkauf und Vertrieb nicht verwechseln. Zeigen Sie, an wen sich Kunden mit Produktanfragen wenden und welche Angaben eine Bearbeitung erleichtern. Ein separates Thema kann die Zusammenarbeit mit neuen Lieferanten sein, wenn Ihr Betrieb dafür einen vorgesehenen Weg hat. So werden unterschiedliche Anliegen nicht in einem unspezifischen Formular zusammengeführt.

B2B-Beispiel aus der Labordiagnostik: MTI DIAGNOSTICS

Die Unternehmenswebsite von MTI DIAGNOSTICS gliedert Laborreagenzien nach fachlichen Produktbereichen. Dazu gehören klinische Chemie, Immunoturbidimetrie sowie Kalibratoren und Kontrollen. Produktsuche, Unternehmensinformationen und Kontaktmöglichkeiten ergänzen den Katalog. Das Beispiel zeigt einen Einstieg in ein erklärungsbedürftiges B2B-Sortiment.

Ob Ihre Website zusätzlich individuelle Preise, ein Bestellportal oder einen geschützten Bereich benötigt, klären wir anhand Ihres Vertriebsablaufs.

Produktkategorien und Händleranfragen an einem Beispiel

Die SEILEREI BROCKAMP verbindet verschiedene Produktkategorien mit Unternehmensinformationen und einem Hinweis für Händler. Das Projekt ist eine Gesprächsgrundlage für die Frage, wie ein unbekannter Interessent in Ihr Sortiment einsteigt und wie ein möglicher Handelspartner den richtigen Kontakt findet.

Für Ihr Unternehmen bleibt separat zu entscheiden, ob ein öffentlich sichtbarer Katalog genügt oder geschützte Preise, kundenspezifische Angaben oder eine Bestellfunktion erforderlich sind. Solche Funktionen folgen dem tatsächlichen Vertriebsablauf; sie ergeben sich nicht allein aus der Anzahl der Produkte.

Mit einem prüfbaren Projektumfang starten

Stellen Sie Beispielartikel, eine typische Angebotsanfrage und Informationen zu den vorhandenen Systemen zusammen. Damit lassen sich Struktur und Webdesign konkret planen. Hosting und E-Mail sowie die laufende Wartung gehören bei einem Katalog mit Kundenfunktionen früh zur Abstimmung. In Ihrer Anfrage an PEMKO können Sie den gewünschten ersten Ausbauschritt und mögliche spätere Funktionen getrennt beschreiben.

Ihr nächster Schritt

Besprechen wir Ihre Website.

Welche Leistungen bieten Sie an? Was soll ein Besucher auf Ihrer Website erledigen können? Mit diesen Angaben beginnt die Planung.

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Aktualisiert am 12.10.2026 · Weitere Branchen